Rente & Altersvorsorge – Die meistgestellten Fragen aus unserer Community

1. Gesetzliche Rente – Höhe, Sicherheit & Rentenlücke

Werde ich genug Rente bekommen, um davon leben zu können?
Nein – das ist allein rechnerisch und statistisch nicht möglich. Unser Rentensystem ist so aufgebaut, dass es nur eine Basisabsicherung bietet und Kapitalinvestitionen ein fester Bestandteil der Altersvorsorge sind. Der Staat geht also davon aus, dass du selbst privat vorsorgst, um deinen Lebensstandard halten zu können. Im Fortunalista Bootcamp lernst du Schritt für Schritt, wie du deine individuelle Rentenlücke berechnest und genau weißt, was dir später fehlt – und vor allem, wie du diese Lücke schließt.


Mit welchem Rentenniveau können wir in 30 Jahren rechnen?
Das Rentenniveau zeigt, wie hoch die gesetzliche Rente im Verhältnis zum durchschnittlichen Arbeitseinkommen ist. Heute liegt dieses bei rund 48 %. Prognosen gehen davon aus, dass es bereits in den nächsten Jahren sinken könnte, möglicherweise sogar unter 45 %. Private Vorsorge ist daher keine Option mehr, sondern Pflicht. Die gesetzliche Rente wird nur noch eine absolute Basisabsicherung darstellen, die allein nicht reicht.


Wie viel Rente werde ich bekommen?
Das steht in deiner jährlichen Renteninformation – beachte aber unbedingt, dass die Inflation die Kaufkraft mindert. 1.000 € heute haben in 20 Jahren nicht mehr den gleichen Wert. Plane also immer mit inflationsbereinigten Beträgen, um keine böse Überraschung zu erleben. Es ist entscheidend, dass du genau weißt, was dich später erwartet. Wenn du das nicht selbst berechnen willst, kannst du dich direkt bei der Deutschen Rentenversicherung informieren – oder im Fortunalista Bootcamp lernen, wie du deine Zahlen verstehst und realistisch einschätzt.


Wie viel gibt’s am Ende wirklich?
Von der Bruttorente, die in deiner Renteninformation steht, gehen noch Steuern sowie Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ab. Netto bleiben daher oft nur etwa 70 % des Bruttobetrags übrig. Beispiel: Steht in deiner Renteninformation 1.500 € brutto, könnten davon nach Abzügen nur rund 1.050 € netto übrig bleiben. Genau deshalb ist es so wichtig, frühzeitig zu wissen, wie groß deine Lücke ist und sie aktiv zu schließen.


Wie berechne ich meine Rentenlücke und wie kann ich sie schließen?
Vereinfacht gesagt: Zieh deine erwarteten Alterseinkünfte (gesetzliche Rente, Betriebsrente, private Vorsorge) von deinen geplanten Ausgaben im Ruhestand ab. Beachte dabei auch die Inflation von 2 % pro Jahr., sowie Abgaben für Steuern und Sozialversicherungen. Die Differenz ist deine Rentenlücke. Schließen kannst du sie mit zusätzlicher Vorsorge, langfristigen Investitionen oder einem Nebenverdienst. Je früher du anfängst, desto kleiner ist der monatliche Betrag, den du dafür aufbringen musst. Im Fortunalista Bootcamp zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du deine Lücke realistisch berechnest und mit einer passenden Strategie füllst.


Werde ich meinen Lebensstandard halten können?
Nur, wenn du selbst vorsorgst. Ohne zusätzliche Vorsorge ist das für die meisten nicht möglich. Die gesetzliche Rente allein wird in der Regel nicht ausreichen, um alle laufenden Kosten und Wünsche zu decken. Deshalb ist es entscheidend, frühzeitig zusätzliche Einkommensquellen aufzubauen, die dir im Ruhestand finanzielle Freiheit geben.


2. Zusätzliche Einzahlungen in die Rentenversicherung & Vorsorgeoptionen

Lohnt es sich, ab 50 oder älter zusätzlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen?
Das hängt stark von deinen Zielen ab. Ein Rentenpunkt kostet aktuell 9.391,70 € und bringt ab Juli 2025 monatlich 40,79 € brutto – nach Steuern und Abgaben dauert es rund 28 Jahre, bis du deine Einzahlung wieder drin hast. Legst du denselben Betrag am Aktienmarkt mit 6 % Rendite an, könntest du nach 15 Jahren schon rund 22.500 € haben. Die gesetzliche Rente bietet Sicherheit, die Geldanlage am Markt oft mehr Ertrag. Eine monatliche zusätzliche Rente von 200 Euro netto ist damit möglich. Also in etwa das fünffache im Vergleich zur Rentenversicherung.

Selbständig & freiwillig in die DRV einzahlen?
Die DRV gibt dir eine sichere, lebenslange Zahlung, hat aber eine eher niedrige Rendite. Siehe die Antwort zu der Frage oben. Investierst du stattdessen am Aktienmarkt, kannst du langfristig mehr erzielen, allerdings mit Schwankungen. Viele kombinieren beides: sicherer Sockel über die DRV, Wachstum durch private Anlagen.

Versorgungswerk – ist das wirklich sicher?
Versorgungswerke sind grundsätzlich solide, weil sie das Geld ihrer Mitglieder am Kapitalmarkt anlegen. Das gibt Sicherheit – aber die Rendite ist oft moderat und es gibt eine „Zwischeninstanz“, die mitentscheidet, wie investiert wird. Wenn du zusätzlich privat investierst, baust du dir ein zweites, unabhängiges Standbein auf. So kannst du selbst bestimmen, wie dein Geld angelegt wird, und hast die Chance auf eine höhere Rendite – ohne nur auf die Entscheidungen des Versorgungswerks angewiesen zu sein.


3. Besondere Lebenssituationen & Rentenansprüche

Was passiert, wenn ich nach der Elternzeit nicht wieder 100 % arbeiten kann?
Weniger Arbeitszeit heißt auch weniger Rentenpunkte und damit eine niedrigere spätere Rente. Beantrage unbedingt Kindererziehungszeiten: Mit dem Formular V800 kannst du dir pro Kind bis zu etwa 120 € mehr Monatsrente sichern. So holst du dir wertvolle Ansprüche zurück, die dir zustehen. Übrigens: Vieler solcher handfesten Tipps, wie du deine Rente mit einfachen Tricks erhöhen kannst, teilen wir natürlich auch im Bootcamp.

Ehe ohne Scheidung – „von seiner Rente mitleben“
Ohne Scheidung gibt es keinen Rentenausgleich. Das bedeutet, du hast keinen rechtlichen Anspruch auf einen Teil seiner Rente, solange ihr nur getrennt lebt. Prüfe unbedingt, wie du dich unabhängig absichern kannst.

Erwerbsminderungsrente & 2,5 Stunden Arbeit pro Tag
Bei voller Erwerbsminderungsrente darfst du in der Regel weniger als 3 Stunden täglich arbeiten. Überschreitest du das regelmäßig, kann die Rente gekürzt werden. Wenn du schwankende Gesundheit hast, sprich mit der DRV über flexible Lösungen.


4. Investment & Private Altersvorsorge

Wie lebe ich später im Rentenalter von meinen ETFs?
Hier gilt es, strategisch und steuerlich klug vorzugehen. Im Fortunalista Bootcamp widmen wir dieser Frage ein ganzes Modul und zeigen dir verschiedene Entnahmestrategien, mit denen du dein Depot so nutzt, dass es dir langfristig ein sicheres Einkommen liefert. Dabei geht es nicht nur um die Höhe der Entnahme, sondern auch darum, wie du Steuern optimierst und dein Kapital vorzeitigem Verbrauch schützt.

Ist meine aktuelle ETF-Zusammensetzung mit ACWI IMI, Schwellenländern und Small Caps sinnvoll?
Um ehrlich zu sein: Nein. Diese Kombination enthält Dopplungen und macht so nur Sinn, wenn du Schwellenländer und kleine Unternehmen gezielt stärker gewichten willst. Rein strategisch ist die Mischung ohne klaren Plan nicht optimal. Frag dich, was dein Ziel mit dieser Auswahl ist. Wenn du es nicht beantworten kannst, solltest du Wissenslücken schließen. Übrigens: Rund 40 % unserer Bootcamp-Teilnehmerinnen investieren bereits, kommen aber ins Bootcamp, um ihre Investments endlich richtig zu verstehen und optimal zu steuern.

Sind Aktien und ETFs wirklich so zuverlässig, wie oft behauptet wird?
Du musst bereit sein, zwischenzeitliche Schwankungen auszuhalten. Stiftung Warentest empfiehlt ETFs als idealen Einstieg in die Altersvorsorge, und Studien des Deutschen Aktieninstituts zeigen, dass es historisch unmöglich war, bei einer Anlagedauer von mehr als 15 Jahren Geld zu verlieren. Heißt: Je früher du startest, desto besser – und frag dich ehrlich: Worauf wartest du noch?


5. Politische Rahmenbedingungen & Fairness

Wird das Renteneintrittsalter von 67 zu halten sein?
Wahrscheinlich nicht dauerhaft. Die Rente war ursprünglich für wenige Jahre gedacht, heute leben wir viel länger, und die Rentenkassen stehen unter Druck. Expertinnen wie Monika Schnitzer sprechen sich bereits für eine Rente mit 70 aus – ohne große Reformen wird es schwer, das zu verhindern.

Warum müssen Beamte nicht einzahlen und bekommen trotzdem eine hohe Pension?
Das ist eine berechtigte Frage und eine gesellschaftliche Debatte wert. Während das Rentenniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung bei aktuell rund 48 % liegt, können verbeamtete Personen im Ruhestand bis zu 80 % ihres letzten Nettogehalts erhalten. Das liegt daran, dass ihr Versorgungssystem anders finanziert wird – was aber auch zu Gerechtigkeitsdiskussionen führt.


6. Sicherheit von Rentenansprüchen & Zuverdienst

Wie sicher sind die Beträge aus meiner jährlichen Rentenauskunft?
Sie sind nicht garantiert – und genau das steht auch in der Renteninformation. Auf Seite 1 findest du den Hinweis, dass es sich nur um eine Prognose handelt, die Inflation nicht berücksichtigt und dass du selbst vorsorgen musst. Du solltest die Zahlen daher als groben Richtwert sehen, nicht als Versprechen.

Wie viel darf ich zur Rente hinzuverdienen, damit sich das lohnt?
Mit der sogenannten Flexirente kannst du künftig rund 2.000 € monatlich hinzuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird. Ab der Regelaltersgrenze ist sogar ein unbegrenzter Hinzuverdienst möglich. Das zeigt, dass der Staat darauf setzt, dass wir länger arbeiten, statt allein auf eine auskömmliche Rente zu vertrauen.

Wird die Rente vom Netto oder Brutto berechnet?
Die gesetzliche Rente wird auf Basis deines Bruttogehalts berechnet. Also deines Einkommens vor Steuern und Sozialabgaben. Ausgezahlt bekommst du sie aber als Nettorente, und davon gehen noch Einkommensteuer sowie Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ab. Das bedeutet: Wenn du heute z. B. 3.000 € netto verdienst, kann deine gesetzliche Rente später maximal bei etwa 1.300 € netto liegen. Unterm Strich bleiben dir damit im besten Fall nur rund 45 % deines letzten Nettogehalts. Diese Lücke solltest du unbedingt frühzeitig einplanen und mit privater Vorsorge ausgleichen.


7. Zweifel an der staatlichen Rente

Werde ich in 20 Jahren überhaupt noch eine staatliche Rente bekommen?

Das ist eine berechtigte Frage – und viele teilen diese Sorge. Die Politik unternimmt aktuell zu wenig, um das System nachhaltig zu stabilisieren, und immer mehr Menschen sind bereits heute von Altersarmut betroffen. Die Rentenkassen sind seit Jahren nicht ausreichend gefüllt: Schon jetzt fließen jährlich über 120 Milliarden Euro aus Steuergeldern in die Rente, um die Lücken zu schließen. Gleichzeitig leben wir immer länger, die Zahl der älteren Menschen steigt – und es ist nicht ausgeschlossen, dass das System ohne grundlegende Reformen irgendwann vor dem Kollaps steht. Deshalb gilt: Wer seinen Lebensstandard halten will, muss privat vorsorgen.

Reicht meine private Vorsorge, wenn ich nicht an die staatliche Rente glaube?
Angesichts der finanziellen Lage der Rentenkassen und der demografischen Entwicklung ist es mehr als verständlich, nicht blind auf die gesetzliche Rente zu vertrauen. Wenn du heute wissen willst, ob deine private Vorsorge ausreicht, brauchst du eine klare Berechnung und verschiedene Szenarien. Im Fortunalista Bootcamp zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du deine Planung realistisch prüfst, erkennst, wo deine Lücken sind, und welche Stellschrauben du noch drehen kannst – damit du dich auch ohne staatliche Rente finanziell sicher fühlst.

Im Fortunalista Bootcamp zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du deine Rentenplanung durchrechnest und erkennst, ob deine Strategie wirklich ausreicht. So weißt du genau, wo du stehst – und welche Stellschrauben du noch drehen musst.

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