Ein Festgeldkonto ist ein Konto, auf dem Geld für einen bestimmten Zeitraum fest angelegt ist. Das bedeutet, dass es kaum eine Möglichkeit auf eine Auszahlung gibt, bevor die Vertragslaufzeit nicht abgelaufen ist. Die Zinsen sind dafür im Vergleich zu anderen Anlageformen um einiges höher. Ist die Laufzeit jedoch nur für einen kurzen Zeitraum, sind die Zinsen niedriger als bei einem Tagesgeldkonto.

Ein weiterer Vorteil vom Festgeldkonto ist, dass keine Anpassung der Zinsen während der Laufzeit durch die Bank erfolgen kann. Manch einer kann das auch als Nachteil sehen, da sich Zinsen positiv wie negativ entwickeln können. 

Bei deutschen Banken und Sparkassen sichert die gesetzliche Einlagensicherung Guthaben bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde und Bank ab – mit gesetzlichem Anspruch auf Entschädigung. Das Geld würde bei einer Bankinsolvenz binnen dreißig Tagen ersetzt werden. Die meisten Angebote für das Festgeld sind von einem Monat bis zu zwei Jahren. Ist die Anlagezeit abgelaufen, bekommst du dein angelegtes Geld plus den Zinsen ausgezahlt. Wird das Geld nicht direkt benötigt, könntest du das Geld erneut anlegen. Für den aktuellen Vertrag erfolgt eine Anpassung der Zinskonditionen.

Wenn du also deinen Notgroschen auf ein Tagesgeldkonto bereits angespart und nun eine größere Summe übrig hast, was du die nächsten Jahre nicht benötigst, könntest du es auf ein Festgeldkonto parken und von höheren Zinsen  und der gesetzlichen Sicherung profitieren. 

3 gute Gründe für ein FESTgeldkonto

Hier findest du die besten Anbieter

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Einlagen-
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* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 04.12.2021. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2017 financeAds.net
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Tipp

Lege dein Festgeld zu verschiedenen Laufzeiten an. Dafür teil den Betrag auf, den du zur Seite legen möchtest, und schließe gestaffelte Festgeldverträge ab – also zum Beispiel einen Vertrag, der nach einem Jahr ausläuft, einen zweiten für zwei und einen dritten für drei Jahre. So kannst du jedes Jahr auf einen Teil des Geldes zugreifen, wenn du willst. Oder du legst ihn erneut an. Dieses Vorgehen nennt sich Zinstreppe. Generell lohnt es sich, regelmäßig zu kontrollieren, ob die Zinsen deiner Bank noch zu den besten am Markt gehören. Ist das nicht der Fall, solltest du wechseln – sofern das Ende der Laufzeit naht.